Rezeptideen

Zur Grillzeit: Bratwurst

Zutaten:

  • 4 Wurst-Basar Bratwürstchen
  • je 1 rote und gelbe Paprikaschote
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 1 kleiner Kopf Radiccio
  • 2 Romana-Salatherzen
  • 4 EL kaltgepresstes Rapsöl
  • 2 EL weißer Balsamessig
  • 2 TL süßer Senf
  • Salz, schwarzer und weißer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Gemüse und Salat waschen, putzen und zerkleinern: die Paprikaschoten in Streifen und die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden, Radiccio und Romanasalat in mundgerechte Stücke zerpflücken. Gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben.Die Wurst-Basar Bratwürstchen bei mittlerer Hitze rundum goldbraun grillen, dabei mehrmals wenden.

Inzwischen Öl, Essig, Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Den Salat damit übergießen, gut durchmischen und anschließend auf einer Platte anrichten.

Die Würstchen vom Grill nehmen, auf das Salatbett geben und sofort servieren.

Mit Marinaden geben Sie Fleisch eine eigene Note. Generell ist Öl die Basis der Marinade. Rapsöl eignet sich dafür besonders gut, denn es kann hoch erhitzt werden. Weil es außerdem keinen starken Eigengeschmack hat, kommen die Aromen von Kräutern und Gewürzen voll zur Geltung. Bei der Zubereitung der Marinade ist Fantasie gefragt. Knoblauch, Zwiebeln und Senf machen die Marinade würzig. Frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Pfefferminze runden den Geschmack individuell ab und peppen Fleisch und sommerliche Beilagen auf. Ein Spritzer Saures wie Essig oder Zitronensaft oder ein kleiner Schuss Bier geben eine besondere Note. Nur Salz gehört nicht in eine Fleischmarinade, denn es entzieht dem Grillgut Saft.

Grillsteaks mit Rosmarin-Knoblauch-Marinade

Zutaten:

Für ca. 750 g Schwein, Rind- oder Geflügelfleisch zum Grillen

  • 2 Zweige Rosmarin
  • 100 ml Rapsöl
  • 2 EL Rotweinessig
  • 2 EL Saft einer Zitrone
  • 2 gehackte Knoblauchzehen
  • ein paar zerstoßene Pfefferkörner

Zubereitung:

Rosmarin waschen und trockentupfen, Nadeln von den Zweigen abstreifen. Knoblauchzehen schälen und hacken. Alle Zutaten in einen Mörser geben und verreiben. Das Grillfleisch in ein flaches Gefäß legen und die Marinade darübergießen. Nach einer halben Stunde einmal wenden.

Dazu schmecken die Wurst-Basar Butterzubereitungen oder die Wurst-Basar Knoblauch Sauce.

oder mit

Honig-Ingwer-Marinade

Zutaten:

Für ca. 750 g Schwein- oder Geflügelfleisch zum Grillen

  • frisch geriebener Ingwer
  • 2 gehackte Knoblauchzehen
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Sojasauce
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL Sherry

Zubereitung:

Ingwerknolle schälen und ca. eine Daumennagelgröße fein reiben oder in kleine Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen und hacken. Das Grillfleisch in ein flaches Gefäß legen und die Marinade darübergießen. Nach einer halben Stunde einmal wenden.

Unsere Tipps fuer Grillmeister

Gutes Fleisch zum Grillen ist marmoriert! Während des Grillens schmilzt das Fett und fließt über das Fleisch, damit bleibt es saftig.

Richtig würzen: Gewürze sollen den Geschmack des Fleisches verstärken, nicht übertönen. Nutzen Sie den Geschmack von Olivenöl, frischen Kräutern, Knoblauch und Zwiebeln. Wenn Sie das Fleisch vorweg mit Salz und Pfeffer würzen unbedingt auch mit Öl einpinseln. Überschüssige Marinade ggf. abstreichen, sie verbrennt sonst und kann dem Grillgut einen bitteren scharfen Geschmack geben.

Die richtige Vorbereitung zum Grillen: Das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn kaltes Fleisch auf den heißen Grill gelegt wird, drücken Fleischsaft und Eiweiß nach außen – das Steak wird trocken. Sauberkeit über alles! Also den Grillrost nach Gebrauch immer putzen. Fleisch niemals unbedeckt herumliegen lassen.

Richtig grillen: Das Fleisch soll außen knusprig und innen saftig und zart sein. Den Rost vorweg mit Öl einpinseln, damit das Fleisch nicht an den Grillstäben klebt. Den Grill gut vorheizen um das Fleisch richtig heiß angrillen zu können. Das Fleisch erst wenden, wenn es gut angebraten ist. Fehlende Farbe kann später nicht mehr nachgeholt werden. Das Fleisch besser wenden, als mit einer Gabel einstechen. Der aromatische Fleischsaft tropft in die Glut. Benutzen Sie zum Wenden einen Wender oder eine Zange. Würste sollten gleichmäßig durchgebraten sein, das erreicht man beim Grillen mit mäßiger Hitze.

Vor dem Servieren das Fleisch etwas ruhen lassen: Der Fleischsaft, der durch die Hitze in der Mitte des Steaks getrieben wurde, verteilt sich wieder bis zur Oberfläche. Das Steak schmeckt besser und ist saftiger.

Die richtige Garzeit: Hängt vom Grill ab, der Holzkohle, dem Wetter, der Fleischsorte- und Größe. Bewährt hat sich die Gabelprobe – drücken Sie den Gabelrücken flach auf die gegrillte Fleischscheibe. Fühlt sich das Fleisch weich an und ist noch leicht verformbar, so ist es blutig und innen roh. Fühlt sich das Fleisch elastisch an und gibt schon einen gewissen Widerstand, dürfte es in der Mitte noch leicht rosa sein und damit so wie es die meisten Leute am liebsten essen. Wenn das Fleisch fest ist und gar nicht mehr nachgibt, ist es gut durch.

damit ihr Grillabend zu einem kulinarischen genussvollen Erlebnis wird!

Lammrezepte

Lammfilet mit rotem Paprika im Wok zubereitet

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 300 g Lammfilet (in 2 cm große Würfel geschnitten)
  • 2 EL Öl
  • 1 Zwiebel (in dünne Scheiben geschnitten)
  • 2 Knoblauchzehen (in feine Scheiben geschnitten)
  • 2 rote Paprika (in Streifen geschnitten)
  • 100 ml Kokosmilch
  • 120 g Zuckererbsen
  • 1 TL Currypaste oder -pulver
  • 1 Spritzer Tabasco-Sauce, 1 EL Sojasauce
  • einige Basilikumblätter zum Verzieren
  1. Das Öl im Wok erhitzen und die Fleischwürfel 3 Minuten unter gelegentlichem Wenden von allen Seiten anbraten. Aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.
  2. Zwiebel, Knoblauch und Paprikastreifen in den Wok geben und 3 Minuten unter Rühren kurz anbraten. Das Gemüse aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen. Den Wok vom Öl säubern.
  3. Die Kokosmilch in den Wok geben und zum Kochen bringen. Zuckererbsen hinzufügen und 2 Minuten garen lassen. Fleisch, Gemüse, Tabascosauce, Currypaste oder -pulver und Sojasauce zugeben und weitere 4 Minuten unter Rühren garen lassen.
  4. Mit den Basilikumblättern verzieren und mit Reis servieren.

Lammfilet mit Portweinsauce

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 600 bis 800 g Lammfilet
  • 75 g Butter
  • 100 ml Portwein
  • 50 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Creme Fraiche
  • ½ Zitrone
  • 250 g Pfifferlinge
  • 250 g Steinpilze
  • 1 EL fein gehackter Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer
  1. Die Pfifferlinge vorsichtig waschen, abtropfen lassen und das untere Ende vom Stiel abschneiden. Die Steinpilze ebenfalls waschen, die größten der Länge nach halbieren und abtropfen lassen.
  2. Die Lammfilets je nach Größe in zwei oder drei Stücke schneiden. In einer großen Pfanne mit 50 g Butter auf jeder Seite ca. 3 Minuten braten, so daß das Fleisch auf der Innenseite noch rosa ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Fleischstücke aus der Pfanne nehmen und warmstellen.
  3. Portwein und Weißwein über den Fleischsaft gießen und diesen mit einem Holzwender gut vom Pfannenboden abkratzen. Die Flüssigkeit bei hoher Temperatur auf die Hälfte reduzieren. Creme Fraiche und einen Spritzer Zitronensaft zugeben und zum Kochen bringen. Auf niedriger Flamme köcheln lassen, bis die Sauce anfängt, dick zu werden. Abschmecken.
  4. Während Fleisch und Sauce kochen, die verbleibende Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und die Pilze darin kurz andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, den gehackten Schnittlauch darüberstreuen.
  5. Ein wenig Sauce auf die vorgewärmten Teller gießen, die Lammfilets daraufgeben und mit Pilzen und Herzoginkartoffeln servieren.

Lammfilet mit Rosmarin und Thymian

(für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 800 g Lammfilet
  • 2 EL Speiseöl
  • 2 TL Senf mittelscharf
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin (alternativ 1Tl getrockneten Rosmarin)
  • 2 Zweige Thymian (alternativ 1Tl getrockneten Thymian)
  • Salz und Pfeffer, nach Belieben
  1. Fleisch auspacken und mit Küchenpapier abtupfen. Alle Zutaten der Rezeptur entsprechend abmessen und bereitstellen.
  2. Zunächst Thymian und Rosmarin von den Stielen zupfen und zusammen mit dem Knoblauch fein hacken. Speiseöl und Senf dazugeben und zu einer Marinade vermischen. Lammfilets mit Salz und Pfeffer würzen und in einer heißen Bratpfanne in Speiseöl von allen Seiten scharf anbraten. Dann die Marinade dazugeben und die Lammfilets damit marinieren. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für ca. 10 Minuten fertig garen.
  3. Als Garnitur passen in Olivenöl angebratene Kirschtomaten. Das fertig gewürzte Provenzialische Gemüse vom Wurst Basar zum selbst anbraten und Rosmarinkartoffeln. Grüne Bohnen und Kartoffelgratin passt ebenso hervorragend zu diesem Gericht.

Lammfilet mit Knoblauch-Thymian-Sauce

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 800 g Lammfilet
  • 2 EL Speiseöl
  • 2 TL Senf mittelscharf
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin (alternativ 1Tl getrockneten Rosmarin)
  • 2 Zweige Thymian (alternativ 1Tl getrockneten Thymian)
  • Salz und Pfeffer, nach Belieben
  1. Zuerst die Lammfilets in einer großen Pfanne mit hohem Rand scharf in Olivenöl anbraten. Temperatur runterschalten, die Hälfte Knoblauch und Thymian dazugeben, das Fleisch pfeffern und salzen. Die Filets, je nach Geschmack, pro Seite 1-2 Minuten weiterbraten. Aufpassen, dass der Knoblauch nicht braun wird. Nun das Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
  2. Die gehackte Zwiebel in die Pfanne geben, den Rest Knoblauch und Thymian dazugeben, kurz mit anschwitzen lassen und dann mit Cognac und Fond ablöschen. Pfeffern und salzen und alles kurz aufkochen lassen.
  3. Nun die Sauce durch ein Sieb passieren und die Sahne dazugeben. Nochmals kochen, bis eine sämige Konsistenz entsteht. Gegebenenfalls mit etwas Speisestärke binden.
  4. Das Fleisch auf Kartoffelpüree in einem Saucenring anrichten. Dazu passen in Butter geschwenkte grüne Bohnen, als Garnitur hauchdünne Apfelspalten.

Gebratenes Lammcarree mit Kräuterkruste

(für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 800 g Lammcarree mit Knochen
  • 2 EL Speiseöl
  • 3 TL Senf mittel scharf
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Kräuter der Provence Gewürzmischung
  • 2 EL Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, nach Belieben
  1. Fleisch auspacken und mit Küchenpapier abtupfen. Alle Zutaten der Rezeptur entsprechend abmessen und bereitstellen. Das Paniermehl mit den Kräutern der Provence vermischen.
  2. Die Knoblauchzehe fein hacken und mit Speiseöl zu Knoblauchöl vermischen. Den Lammrücken mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Bratpfanne in Knoblauchöl von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend mit dem Senf einstreichen und in der Paniermehl – Kräuter der Provencemischung wälzen, gut andrücken und auf ein Backblech geben. Nun in den vorgeheizten Backofen bei 130°C Umluft für ca. 20 bis 25 Minuten schieben oder auf 58°C Kerntemperatur garen.
  3. Als Garnitur passen in Olivenöl angebratene Kirschtomaten. Das fertig gewürzte Provenzialische Gemüse vom Wurst Basar zum selbst anbraten, sowie Bohnenbündchen mit Speck umhüllt. Kartoffelgratin und Rosmarinkartoffeln sind die idealen Sättigungsbeilagen.

Lammrücken auf Gemüsebett

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 1 Rückenstück vom Lamm
  • 400 g Kartoffeln, geschält und geviertelt
  • 2 Zucchini
  • 2 Zwiebeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 g Tomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Semmelbrösel
  • Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer
  1. Die geschälten Kartoffeln je nach Größe ca. 12 bis 15 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen und abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Zucchini schälen, in Scheiben schneiden und zusammen mit den feingehackten Zwiebeln in 3 EL Olivenöl in einer großen Bratpfanne anbraten. Fünf Minuten dünsten lassen und von der Platte nehmen.
  3. Kartoffeln und Tomaten in Scheiben schneiden und in einer Gratinform abwechselnd mit den Zucchini ausbreiten. Das in der Pfanne verbleibende Öl mit den Zwiebeln über das Gemüse gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit 2 feingehackten Knoblauchzehen, den Semmelbröseln, Thymian und Rosmarin überstreuen. Im Ofen bei 180 C° ca. 30 Minuten überbacken.
  4. In der Zwischenzeit den Braten vorbereiten. Dazu alles Fleisch gut von den Rippenenden abkratzen und diese mit Aluminiumfolie umwickeln. Das Fleisch rundherum mit der verbleibenden Knoblauchzehe einreiben, dann mit Olivenöl bestreichen. Den Braten in eine separate Gratinform setzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Thymian darüber streuen und sofort in den Ofen schieben. Garzeit 25 Minuten.

Lammrücken mit Honig und Kräuterkruste

(für 6 Personen)

Zutaten:

  • 1 Kotelettstück vom Lamm, ca. 2 kg (ca. 2 Rippen pro Person)

Marinade:

  • 8 EL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Thai-Pimento, entkernt
  • 3 Knoblauchzehen, grob gehackt

Kräuterkruste:

  • 2 EL zerkrümelter Rosmarin, gehackt
  • 2 EL zerkrümelter Thymian, gehackt
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  1. Honig, Olivenöl und Thai-Piment mit einem Pürierstab auf oberster Stufe zerkleinern. Die Knoblauchzehen hinzufügen.
  2. Das Fleisch mit der Marinade bestreichen und in eine große Schüssel oder Plastiktüte geben. Mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Rosmarin, Thymian und schwarzen Pfeffer in einer Schüssel vermischen.
  4. Den Ofen auf 200C° vorheizen. Eine Bratenform einfetten. Eine halbe Stunde bevor Sie den Braten in den Ofen schieben wollen, das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einer dicken Schicht Thymian, Rosmarin und schwarzem Pfeffer überziehen. Im Ofen 15 Minuten bräunen lassen. Dann die Temperatur auf 180C° zurückdrehen und den Braten noch weitere 25 bis 30 Minuten garen lassen.
  5. Die Bratenform aus dem Ofen nehmen und mit Aluminiumfolie abdecken. 10 Minuten ruhen lassen.
  6. Zu diesem schmackhaften Braten Kartoffelbrei, Ofenkartoffeln, eine sorgfältig ausgewählte Gemüsemischung oder Chutney servieren.

Anmerkung: Thai-Piment finden Sie in Geschäften mit asiatischen Lebensmitteln. Sie können alternativ auch im Supermarkt erhältliches Piment verwenden.

Gegrillte Lammkoteletts

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 4 Lammkoteletts
  • 6 EL Olivenöl
  • 4 Kartoffeln, sauber gebürstet und in 4 Schnitze zerteilt
  • 4 große Tomaten, quer halbiert
  • 1 TL Thymian oder getrockneter Rosmarin
  • 2 EL Dijon-Senf
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  1. Das Öl in eine Gratinform gießen und in den Ofen schieben, ca. 10 cm von der Oberhitze entfernt. Den Grill einschalten.
  2. Die Kartoffeln 10 Minuten in kochendem Wasser garen, abtropfen lassen und trockentupfen.
  3. Die Gratinform aus dem Ofen nehmen und die Kartoffeln hineingeben. Die Kartoffeln sorgfältig vermengen, sodaß sie ganz von Öl überzogen sind. Die Form noch einmal 5 Minuten unter den Grill schieben.
  4. Mit einem kleinen Messer die Koteletts oder Fleischscheiben rundherum an der Außenkante mehrere Male einschneiden, sodaß sie sich während des Garens nicht wellen.
  5. Die Koteletts und die Tomaten in die Form mit den bereits gegrillten Kartoffeln geben und den Inhalt der Form ganz mit Öl bestreichen (dazu einen kleinen Pinsel oder die Rückseite eines Löffels verwenden). Die Form noch einmal 5 Minuten unter den Grill schieben.
  6. Den Thymian unter den Senf mischen. Die Koteletts wenden und von einer Seite mit Senf bestreichen. Das Gericht mit Salz und Pfeffer würzen und noch einmal 4 bis 5 Minuten unter dem Grill garen lassen.
  7. In der Gratinform servieren.

Lammkeulenscheiben „Westindische Art”

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 4 Scheiben Lammkeule
  • 2 EL Öl
  • 100 ml Brühe
  • 2 EL Brandy
  • 50 g geriebene Kokosnuss
  • 150 ml Creme Fraiche
  • Paprika
  • 2 große Bananen
  • 25 g Butter
  • Salz und Pfeffer
  1. Die Fleischscheiben in einer Pfanne mit dem Öl anbraten. Die Scheiben jeweils 3 bis 4 Minuten von beiden Seiten garen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Lammscheiben aus der Pfanne nehmen. Den Fleischsaft mit der Brühe und dem Brandy aufgießen und gut vom Pfannenboden losschaben. Die Sauce um die Hälfte reduzieren lassen. Geriebene Kokosnuss und Creme Fraiche hinzugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. ¼ TL Paprika zugeben und auf kleiner Flamme kochen lassen.
  3. Die Bananen der Länge nach halbieren und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Die Butter, am besten in einer Pfanne mit Antihaft-Beschichtung, schmelzen, die Bananenstücke zugeben und unter vorsichtigem Wenden kurz anbraten. Sobald die Bananen sich zu bräunen beginnen, die Pfanne von der Platte nehmen.
  4. Die Lammscheiben wieder in die Sauce geben, noch 1 Minute schwach weiterkochen lassen und sofort mit den Bananen und wildem Reis servieren.

Lammkeulenscheiben mit Knoblauch-Champignons

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 4 Lammkeulenscheiben
  • 80 ml Öl
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 500 g Champignons
  • ½ Zitrone
  • Piri-piri
  • 5 EL gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer
  1. Die Champignons waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Champignons mit dem Öl und dem in feine Scheiben geschnittenen Knoblauch in einen Topf geben. Mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und das leicht zwischen den Fingern zerdrückte Piri-piri darüberstreuen.
  2. Auf niedriger Flamme erhitzen. Die Flamme hochstellen, sobald die Champignons zu schwitzen beginnen. Unter häufigem Umrühren auf hoher Flamme solange kochen, bis alle Flüssigkeit verdampft ist.
  3. Die Champignons vorsichtig abgießen und alles Öl in eine große Bratpfanne gießen. Die Lammscheiben von beiden Seiten anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und weitere 5 Minuten über niedriger Flamme garen lassen (das Fleisch muß auf der Innenseite noch rosa sein). Die Champignons über die Lammscheiben geben, mit gehackter Petersilie bestreuen und noch 1 Minute kochen lassen. Sofort mit Bratkartoffeln servieren.

Anmerkung: Die Menge an Piri-piri hängt ganz von Ihrem Geschmack ab: Beginnen Sie mit einem gestrichenen Teelöffel, abschmecken, bei Bedarf die Menge erhöhen.

Gefüllte Lammkeule

(für 4-6 Personen)

Zutaten:

  • 1 Keule vom Lamm, ohne Knochen, ca. 1kg schwer
  • 350 g Blattspinat, fein gehackt, blanchiert und gut abgegossen
  • 50 g getrocknete Tomaten, zerhackt
  • 50 g geriebener Parmesankäse
  • 7 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 1 ganzes Ei, leicht verquirlt
  • 1 TL Rosmarinblätter, gehackt
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Öl
  1. Für die Füllung den Spinat, die Tomaten, Parmesankäse, Knoblauch, Schalotten, Ei und Rosmarin vermischen. Die Lammkeule mit der Mischung füllen, aufrollen und mit einem Faden zusammenbinden.
  2. Butter und Öl in einer Bratpfanne erhitzen und das Fleisch unter mehrmaligem Wenden von allen Seiten gut anbraten.
  3. Backofen auf 230C° vorheizen und den Braten in den Ofen schieben. Nach 25 Minuten die Temperatur auf 190C° zurückdrehen und das Fleisch noch weitere 30 Minuten garen lassen.
  4. Den Braten aus dem Ofen nehmen. 10 Minuten vor dem Zerteilen ruhen lassen.
  5. Die Lammkeule mit einem Tomatensalat, garniert mit Basilikumblättern, servieren.

Geschmorte Lammkeule mit Kräutern der Provence

(für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 1,5 kg Lammkeule
  • 2 EL Speiseöl
  • 1 EL Kräuter der Provence
  • 1 große Gemüsezwiebel, grob gewürfelt
  • 1 Karotte, grob gewürfelt
  • 100 g Knollensellerie, fein gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Stk. Wacholderbeeren
  • 2 Stk. Lorbeerblätter
  • 300 ml Rotwein, trocken
  • Balsamicoessig nach Belieben
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 ml Lammfond (alternativ Rinderbrühe)
  • Salz, Pfeffer nach Belieben
  1. Fleisch auspacken und mit Küchenpapier abtupfen. Alle Zutaten der Rezeptur entsprechend abmessen und bereitstellen. Die Knoblauchzehen fein hacken.
  2. Zunächst die Lammkeule mit gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen und in einem Bräter, bzw. großen Bratentopf in Speiseöl von allen Seiten scharf anbraten und wieder aus dem Bräter herausnehmen. Nun der Reihenfolge nach Karotten-, Sellerie- und Zwiebelwürfel im Bräter rösten. Mit Tomatenmark tomatisieren und mit Rotwein mehrmals ablöschen.
  3. Anschließend die angebratene Lammkeule dazugeben und mit Lammfond, bzw. Rinderbrühe auffüllen. Abgedeckt im Backofen bei 130°C ca. 1-1½ Std. schmoren. (Tipp: Wenn das Fleisch von einer Fleischgabel rutscht, ist es fertig!)
  4. Nun das Fleisch aus dem Bräter nehmen und den vorhandenen Bratenfond durch ein Sieb gießen. Diesen dann aufkochen, ggf. noch etwas reduzieren (einkochen). Jetzt mit Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence beliebig abschmecken und erneut aufkochen. Ggf. mit etwas dunklem Soßenbinder leicht abbinden.

Als Garnitur passen Grilltomaten mit Speck umhüllt. Das fertig gewürzte Provenzialische Gemüse vom Wurst Basar zum selbst anbraten sowie Bohnenbündchen mit Speck umhüllt. Kartoffelgratin und Rosmarinkartoffeln sind die idealen Sättigungsbeilagen.

Indischer Lammeintopf

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 1 kg Lammfleisch (z.B.Schulter), in 2,5 cm große Würfel geschnitten
  • 3 EL Erdnußöl
  • 1 TL Kümmelkörner
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kardamomsamen, enthülst
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 2 Zwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • Fleisch von 2 Tomaten, in Würfel geschnitten
  • 100 ml Brühe
  • 3 EL Korianderblätter, gehackt
  1. Alle Gewürze in einem Mörtel fein zerstoßen.
  2. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die zerstoßenen Gewürze zugeben. Mit einem hölzernen Löffel gut verrühren. Die Zwiebel zugeben und auf mittlerer Hitze unter Rühren goldgelb anbraten.
  3. Knoblauch und Fleisch zugeben. Das Fleisch ein paar Minuten von allen Seiten anbraten.
  4. Mit der Brühe ablöschen, das Tomatenfleisch zugeben, alles verrühren und auf mittlerer Hitze 40 Minuten kochen lassen.
  5. Mit frischen Korianderblättern bestreuen und kochend heiß mit Blattspinat und Basmatireis servieren.

Lammcurry mit Kokosnuss

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 1 kg Lammfleisch (Schulter, Hals oder Filet), in grobe Würfel geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück frischer, geriebener Ingwer, ca. 1,5 cm lang
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 1 El Cayennepfeffer
  • 1 EL Currypaste oder -pulver
  • 4 EL Öl
  • 2 Zwiebeln gehackt
  • 2 Tomaten in Stücke geschnitten
  • 200 ml Kokosmilch
  • 100 ml Brühe
  • 1 Bund Koriander
  1. Die Knoblauchzehen zerdrücken und mit den Fenchelsamen, dem Cayennepfeffer, Currypulver und Ingwer vermischen.
  2. In einem großen Wok oder Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln unter fortwährendem Rühren mit einem Holzlöffel goldgelb anbraten. Die Tomaten zugeben und sobald diese beginnen sich zu zersetzen, die Knoblauch-Gewürzmischung zugeben. 3 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen.
  3. Das Fleisch zugeben und auf mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten kochen lassen. Als nächstes Kokosmilch und die Brühe zugeben. Falls notwendig, soviel Wasser zugießen, dass das Fleisch gerade mit Flüssigkeit bedeckt ist. Zum Kochen bringen und bei geschlossenem Deckel 25 Minuten kochen lassen.
  4. Zum Verdicken der Sauce den Deckel vom Topf nehmen und weitere 15 Minuten kochen lassen.
  5. Mit den Korianderblättern garnieren und mit Basmati-Reis servieren.

Gebratenes Lamm mit Zucchini und Tomaten

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 800 g Lammfleisch (Schulter, ohne Knochen oder Filet)
  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 4 große Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 Brühwürfel
  • 2 TL Thymian
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  1. Die Zucchini waschen, der Länge nach halbieren und die Hälften in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden. Die Tomaten schälen, vierteln und entkernen. Auf die Seite stellen.
  2. Die Lammschulter oder Filet in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Diese in einem großen Topf mit dem Olivenöl auf hoher Flamme anbraten. Wenn das Fleisch von allen Seiten gebräunt ist, die Stücke aus dem Topf nehmen.
  3. Die in feine Scheiben geschnittene Zwiebel in den Topf geben, goldgelb anbraten, dann die geschälten und zerdrückten Knoblauchzehen zugeben. Nach 2 Minuten das Fleisch zusammen mit den Tomaten und den Zucchini wieder in den Topf geben.
  4. Mit Thymian bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Soviel Wasser hinzugeben, dass das Fleisch zu etwa drei Viertel bedeckt ist. Den Brühwürfel zerkrümeln, hinzugeben, zum Kochen bringen und 30 bis 35 Minuten ohne Deckel auf kleiner Flamme kochen lassen.
  5. Abschmecken und kochend heiß servieren, z.B. mit braunem Reis.

Anmerkung: Alternativ können Sie kleine Stücke Fetakäse über das fertige Gericht streuen (+/- 150 g) und ein paar Minuten im Ofen überbacken.

Die gebratene Lammkeule mit der fleischigen Seite nach oben auf ein Schneidebrett legen. Dünne Scheiben senkrecht bis zum Knochen einschneiden.

Mit dem Messer unter die eingeschnittenen Scheiben fahren und die Scheiben vom Knochen heben. Fleisch auf einer vorgewärmten Servierplatte oder einem Teller beiseite stellen.

Die übrige Keule in schräge, dünne Scheiben schneiden. Die Keule umdrehen und die letzten Scheiben entlang des Knochens schneiden.

Dank dieser Technik erhalten Sie sehr zarte Scheiben und es bleiben kaum Reste am Knochen zurück.

Rinderzunge

Die Rinderzunge unter fließendem, kaltem Wasser sorgfältig abwaschen, in einem großen Topf mit reichlich kaltem Wasser ansetzen und zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit zwei bis drei Zwiebeln halbieren und mit den Schnittflächen nach unten in einer Pfanne anrösten. Die Schnittflächen sollten dunkelbraun sein, dann bekommt die Brühe eine schöne dunkle Farbe.

Die Zwiebelhälften zusammen mit Sellerie, Lauch, Karotten, Petersilienwurzel, einem Lorbeerblatt, einigen Pfefferkörnern und Wacholderbeeren und einer Prise Muskatnuss zur Zunge in den Topf geben. Die Zunge bei kleiner Flamme gar kochen (je nach Größe 2-3 Stunden). Die Zunge ist gar, wenn sich die Zungenspitze mit einer Fleischgabel ohne Widerstand leicht durchstechen lässt.
Die gegarte Zunge kalt abwaschen und die Haut komplett abziehen. Die Brühe durch ein feines Sieb geben.

Die Zunge kann auch ohne Gemüsezugaben gekocht werden, dann wird sie besonders fein im Eigengeschmack. Die Brühe als Saucenfond verwenden, das Gemüse passieren und mit Madeira abschmecken. Je nach Geschmack kann das Ragout auch mit frischen Champignons verfeinert werden.

Wir empfehlen unsere hausgemachten Sausischen als Einlage.

Ossobuco

Kalbshaxe in Scheiben geschnitten

Ossobuco ist ein traditionelles italienisches Schmorgericht. Zur Zubereitung werden die Kalbshaxen in dicke Beinscheiben geschnitten. Die Scheiben werden vor dem Braten in Mehl gewendet, in Butterschmalz angebraten und langsam in Weißwein oder Brühe gar geschmort. Anschließend kommen Kräuter wie Petersilie, Rosmarin, Knoblauch oder Zitrone dazu. Zur Schmorsauce werden zerkleinerte Tomaten, Zwiebeln, Möhren, Fenchel und Stangensellerie hinzugefügt.

Zutaten fuer 4 Portionen:

  • 1 Haxe (Kalbshaxe)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Tomatenmark
  • 125 ml Fleischbrühe
  • 125 ml Wein (weiß)
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Zweig Thymian
  • Zitronenschale, gerieben
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung:

  1. Die Kalbshaxe salzen, pfeffern und im Mehl wenden. Auf mittlerer Flamme im heißen Fett auf beiden Seiten goldbraun braten.
  2. Das Fleisch in eine Bratpfanne legen.
  3. Das Gemüse putzen, würfeln und im Butterschmalz andünsten.
  4. Tomatenmark hinzufügen, mit Brühe und Wein ablöschen und mit Thymian und Basilikum würzen.
  5. Das Gemüse über die Haxen geben und im Backofen bei ca. 200°C ca. 60 Minuten garen.
  6. Mit gehackter Petersilie und Zitronenschale bestreut servieren. Dazu passen Spaghetti.

Sauerkraut

Sauerkrautsuppe

Zutaten:

  • 1 Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 125 gr Speck
  • ½ L Weißwein
  • 1 L Brühe
  • 1 Schlauch (500 gr) Wurst-Basar Sauerkraut fertig gekocht
  • Zucker, Salz, Pfeffer
  • Cayennepfeffer, Majoran, Kümmel, Koriander
  • 50 gr Butter
  • 100 ml Sahne

Zubereitung:

  1. Apfel, Zwiebel, Speck in Würfel schneiden und andünsten.
  2. Mit Weißwein und Brühe ablöschen.
  3. Sauerkraut hinzugeben und etwas mit köcheln lassen.
  4. Mit Zucker, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Majoran, Kümmel und Koriander abschmecken und Suppe pürieren.
  5. Suppe mit Butter und Sahne legieren (binden).

Sauerkraut-Küchlein

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 8 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Schlauch (500 g) Wurst-Basar Sauerkraut fertig gekocht
  • 4 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Beilage:

  • 360 g Sauerrahm
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Paprikapulver, mild
  • Tabasco
  • Schnittlauchröllchen

Zubereitung:

  1. Kartoffeln waschen, schälen und fein reiben.
  2. Sauerkraut mit den Kartoffeln und Eiern vermischen.
  3. Würzen, in heisser Bratbutter kleine Küchlein backen und im Ofen warmstellen.
  4. Sauerrahm mit gepresstem Knoblauch, Paprika und Tabasco vermischen, Schnittlauch darunterziehen und würzen.
  5. Mit den Küchlein servieren.

Szegediner Gulasch

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 800 g mageres Schweinefleisch
  • 4 große Zwiebeln
  • 2 Tassen Fleischbrühe
  • 4 EL Bratfett
  • 1 Schlauch (500 g) Wurst-Basar Sauerkraut fertig gekocht
  • 2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL Kümmel
  • 1 Tasse saure Sahne

Zubereitung:

  1. Das Fleisch in gleichgroße Würfel schneiden.
  2. Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden.
  3. Die Fleischbrühe nach Vorschrift zubereiten.
  4. Das Bratfett im Topf schmelzen und die Zwiebelscheiben unter ständigem Rühren darin goldbraun braten.
  5. Die Fleischwürfel, das Sauerkraut, Paprikapulver, Kümmel und die Fleischbrühe zu den Zwiebeln geben, alles gut mischen und zugedeckt 1 ½ Std. schmoren lassen.
  6. Die Kochflüssigkeit vom Fleisch und dem Kraut abgießen, mit der sauren Sahne verrühren und wieder unter das Gulasch heben.
  7. Alles bei schwacher Hitze noch einmal erwärmen und durchziehen lassen.

Dazu passen Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.

Tipp: Wenn Sie das Gulasch einfrieren, die saure Sahne erst nach dem Wiedererwärmen zufügen.

Gekochtes Eisbein mit Sauerkraut

Zutaten:

  • 2 gepökelte Eisbeine a ca. 800 g
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • Pimentkörner
  • 1 EL Schweineschmalz
  • 2 Schläuche (1000 g) Wurst-Basar Sauerkraut fertig gekocht

Zubereitung:

  1. Am Vortag Eisbeine waschen, in einen großen Topf legen, Zwiebeln, Knoblauchzehen, Lorbeerblätter, Pimentkörner und 1 EL Schweineschmalz zugeben, mit Wasser bedecken und 3-4 Stunden köcheln lassen (salzen wird evtl. nicht nötig sein, wenn die Eisbeine ausreichend gepökelt sind).
  2. Am nächsten Tag das Eisbein im Sud oder in einem Topf mit dem Sauerkraut aufwärmen.

Sauerkraut-Quiche

(für 4 Portionen)

Teig:

  • 300 g Mehl
  • 100 g Schmalz / Butter
  • 150 g Joghurt
  • 1 TL Salz

Belag:

  • 1 Schlauch (500 g) Wurst-Basar Sauerkraut fertig gekocht

Guss:

  • 100 g Gorgonzola oder 100 g geriebenen Hartkäse
  • 2 Eier
  • 1 Eiweiß
  • 6 EL Creme Fraiche
  • 100 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss gerieben

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten in eine große Schüssel geben und möglichst schnell zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen.
  2. Dann die Kugel auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche gleichmäßig rund ausrollen, etwa 4 cm größer als der Durchmesser einer Springform von 24 cm.
  3. Die Form ausbuttern, den Teig hineinlegen, sodass er an den Rändern möglichst hoch stehen bleibt. Die Ränder fest andrücken, die Form in den Kühlschrank stellen.
  4. Zwischenzeitlich den Gorgonzola durch ein Sieb streichen. Mit den Eiern, dem Eiweiß, der Creme Fraiche und der Milch verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  5. Das Sauerkraut in die Form geben und mit dem Guss bedecken.
  6. Die Quiche im auf 160 Grad vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten goldbraun backen.

Guten Appetit!

Hackfleisch

Tatar „Gourmet”

Zutaten:

  • 500 g Tatar/Beefsteakhack
  • 4 Eigelb
  • Knoblauchsalz/Selleriesalz
  • Olivenöl
  • Delikateß-Paprika
  • gehackte Kapern
  • feingewürfelte Zwiebeln
  • feingewürfelte Cornichons
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Senf (Sorte nach Geschmack)
  • feingeschnittene Sardellenfilets
  • Tomatenketchup
  • Sojasauce
  • Worcestershiresauce
  • Cognac/Whisky
  1. Das Tatar lockern und in vier Portionen auf Tellern anrichten.
  2. In die Mitte mit einem Ei eine Vertiefung eindrücken und jeweils ein Eigelb hineingleiten lassen.
  3. Die übrigen Zutaten dekorativ in Schälchen anrichten, denn jeder Esser würzt sich sein Tatar nach Belieben und Geschmack.

Dazu gibt es knuspriges Stangenweißbrot, Kümmelbrot, Zwiebelbrot, Bauernbrot oder was Ihr Bäcker sonst noch an Brot-Spezialitäten bietet.

Mariniertes Tatar

Zutaten:

  • 400 g Tatar
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 EL Sojasauce pikant
  • 2 EL neutrales Öl
  • schwarzer Pfeffer
  • zerdrückte Korianderkörner
  • 4 Eigelb
  • 2 EL gehackte Petersilie
  1. Das Hackfleisch locker in eine Schüssel geben.
  2. Die Würzzutaten darüber geben und alles locker mischen.
  3. Etwa 1 Stunde durchziehen lassen.
  4. Das Hackfleisch auflockern, auf vier Teller verteilen, jeweils eine Vertiefung in der Mitte eindrücken und ein Eigelb hineinsetzen.
  5. Mit gehackter Petersilie bestreuen.

Dazu gibt es knuspriges Baguette oder Toastbrot.

Frikadellen nach Mutter`s Art

Zutaten:

  • 1 altbackenes Brötchen
  • heißes Wasser zum Einweichen
  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • Pfeffer, Salz
  • Majoran
  • Fett zum Braten
  1. Das Brötchen einweichen, gut ausdrücken und mit dem Hackfleisch mischen.
  2. Die geschälte, gehackte Zwiebel und das Ei dazufügen und einen glatten Teig kneten.
  3. Mit frisch gemahlenem Pfeffer, Salz und Majoran würzen.
  4. Mit angefeuchteten Händen 4 oder 8 gleichgroße Frikadellen formen, etwas flachdrücken und im heißen Öl von beiden Seiten kurz scharf anbraten und dann auf milder Hitze knusprig braun braten.

Da sowohl die Größe der Frikadellen als auch die Mischung der Zutaten Einfluß auf die Bratzeit haben, können allgemeinverbindliche Zeiten nicht angegeben werden. Es empfiehlt sich, die Frikadellen von jeder Seite etwa 2 Minuten scharf anzubraten und dann weiter auf milder Hitze zu braten, bis sie gar sind.

Rund, außen knusprig, innen saftig und enorm verwandlungsfähig – das sind die beliebten Frikadellen, die je nach Landschaft auch Buletten, Hacksteaks, Hackküchlein oder Fleischpflanzerl heißen.

Dieses Grundrezept kann mit Gewürzen sowie anderen Zutaten wie nachfolgend beschrieben variiert werden.

Hacksteak-Variationen

Für die nachfolgenden Rezepte wird zuerst immer das vorgenannte Grundrezept zubereitet.

Hacksteaks „Kampen”

100 g Nordseekrabben fein wiegen und unter den Hackfleischteig mischen. Wie im Grundrezept zubereiten.

Hacksteaks „Appenzell”

100 g Appenzeller-Käse raffeln, unter den Hackfleischteig mischen und wie im Grundrezept zubereiten.

Hacksteaks „Puszta”

100 g eingelegte Tomatenpaprika abtropfen lassen, klein schneiden, unter den Hackfleischteig mischen, mit einer kräftigen Prise Paprika edelsüß würzen und wie im Grundrezept zubereiten.

Hacksteaks „Hawaii”

4 Scheiben Ananas aus der Dose abtropfen lassen, klein schneiden, unter den Hackfleischteig mischen, mit einer Prise Curry würzen und wie im Grundrezept zubereiten.

Hacksteaks „Castilia”

12 eingelegte, gefüllte grüne Oliven in dünne Scheiben schneiden, unter den Hackfleischteig mischen und wie im Grundrezept zubereiten.

Hacksteaks „Forsthaus im Spessart”

1 Zwiebel schälen und fein würfeln, in 1 EL Butter langsam glasig werden lassen. 1 Beutel (40 g) Pfifferlinge abtropfen lassen, klein hacken, dazugeben und kurz anbraten. Mit 2 EL gehackter Petersilie verrühren, unter den Hackfleischteig mischen und wie im Grundrezept zubereiten.

Hacksteaks „Roquefort”

125 g Blauschimmelkäse (Roquefort o.ä.) in kleine Würfel schneiden, mit 2 EL Portwein beträufeln, mit 2 EL Preiselbeeren unter den Hackfleischteig mischen und wie im Grundrezept zubereiten.

Griechische Hackküchlein

Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • abgeriebene Schale von ½ unbehandelten Zitrone
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • Oregano
  • 100 g Schafskäse
  • Öl zum Braten
  1. Die Knoblauchzehe und die Zwiebel häuten, beides fein reiben und mit der Zitronenschale unter das Hackfleisch mischen.
  2. Mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen.
  3. Mit feuchten Händen 4 Frikadellen formen, flachdrücken und jeweils 25 g Schafskäse daraufgeben. Das Hackfleisch darüberklappen und zusammendrücken.
  4. Im heißen Öl die Frikadellen nun von jeder Seite kurz anbraten und auf milder Hitze fertig braten.

Dazu reichen Sie noch einen herzhaften Bauernsalat aus Griechenland – mit Paprika, Zwiebeln, Oliven und Schafskäse.

Königsberger Klopse

Zutaten:

  • 1 Brötchen
  • 50 g fetter Speck
  • 4 Sardellenfilets
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • weißer Pfeffer, Muskat, Salz
  • ca. 1 ½ L Fleischbrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Pimentkörner
  • 3 Pfefferkörner
  • 30 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 2-3 EL Kapern
  • Saft von ½ Zitrone
  • Senf, Zucker
  1. Das Brötchen in etwas Milch einweichen und gut ausdrücken.
  2. Den Speck fein hacken.
  3. Die Sardellenfilets wässern, abtropfen lassen und fein zerdrücken.
  4. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Zusammen mit dem Ei unter das Hackfleisch mischen und mit frisch gemahlenem Pfeffer, Muskat und Salz würzen.
  5. Aus dem Teig Klopse mit etwa 4 cm Durchmesser formen.
  6. Die Brühe mit den Gewürzen zum Kochen bringen. Die Klopse hineinlegen und etwa 20 Minuten in der siedenden Brühe garziehen lassen. Herausnehmen und warmhalten.
  7. Die Butter heiß werden lassen, das Mehl unterrühren und hellgelb anschwitzen.
  8. Nach und nach etwa ½ L der Brühe dazugießen, glattrühren, zum Kochen bringen und bei geringer Wärmezufuhr etwa 20 Minuten kochen.
  9. Die Kapern zufügen, mit Zitronensaft, Senf und einer Prise Zucker abschmecken.
  10. Die Sauce über die Klopse geben und servieren.

Guten Appetit!

Zubereitungsempfehlungen für Gans und Ente

Gans ganz einfach!

Nur noch heiß machen und knusprig braten, in praktischer Aluschale für den Backofen.

Zubereitungsempfehlung:
Den Backofen auf 220 C vorheizen. Die Gans in der Aluschale in den Backofen schieben.

2 Tassen Wasser in die Aluschale geben.
1/1 Gans: Garzeit ca. 1,5 – 2 Stunden bei 220 C , nach ca. der Hälfte der Zeit die Gans wenden.
1/2 Gans: Garzeit ca. 45 – 60 Minuten bei 220 C.

Rotkohl und Sauce:
Die Schläuche am Etikett einschneiden und den Inhalt jeweils in einen Topf geben und erhitzen.

Ente ganz einfach!

Nur noch heiß machen und knusprig braten, in praktischer Aluschale für den Backofen.

Zubereitungsempfehlung:
Den Backofen auf 220 C vorheizen. Die Ente in der Aluschale in den Backofen schieben.

2 Tassen Wasser in die Aluschale geben.
Ente: Garzeit ca. 60 Minuten bei 220 C , nach der Hälfte der Zeit die Ente wenden.

Rotkohl und Sauce:
Die Schläuche am Etikett einschneiden und den Inhalt jeweils in einen Topf geben und erhitzen.

Zubereitungsempfehlung Lammkeule

Lammkeulen ganz einfach!

Vorgegart, nur noch knusprig braten!

Zubereitungsempfehlung:

  1. Den Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
  2. Die Lammkeule aus der Verpackung nehmen und in eine für den Backofen geeignete Schale legen, in den Backofen schieben und 1-2 Tassen Wasser hinzugeben.
  3. Garzeit: ca. 2 Stunden (medium: ca. 1 3/4 Stunden)

Bohnen, Kartoffelgratin und Sauce:

Bohnen:

  1. 1 Tasse Wasser, 20g Butter (oder Speckwürfel) und die Bohnen in einen Topf geben.
  2. Mit Salz und Pfeffer würzen (ggf. Bohnenkraut), aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze und geschlossenem Topf 5-7 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

Kartoffelgratin:

  1. Die Folie von den Schalen entfernen.
  2. Eine Stunde nachdem Sie die Lammkeule in den Ofen gestellt haben, die Kartoffelgratin-Schalen dazustellen.
  3. Eine weitere Stunde später Kartoffelgratin und Lammkeule aus dem Ofen nehmen.

Sauce:

  1. Die Schläuche mit einem Messer einschneiden und die Sauce in einem Topf auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmen.
  2. Nach Belieben Bratenfond aus der Backofenform dazugeben.

Guten Appetit!

Zubereitungsempfehlung Osterpute

Vorgegart, nur noch knusprig braten!

Zubereitungsempfehlung:

  1. Den Backofen auf 145° Heißluft vorheizen.
  2. Pute aus der Verpackung nehmen und in eine backofengeeignete Form legen, den Fond aus der Verpackung ebenfalls in die Form geben, evtl. etwas Wasser dazugeben und auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben.
  3. Garzeit: ca. 1 Stunde und 45 Minuten

Bohnen, Kartoffelgratin und Sauce:

Bohnen:

  1. 1 Tasse Wasser, 20g Butter (oder Speckwürfel) und die Bohnen in einen Topf geben.
  2. Mit Salz und Pfeffer würzen (ggf. Bohnenkraut), aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze und geschlossenem Topf 5-7 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

Kartoffelgratin:

  1. Die Folie von den Schalen entfernen.
  2. Eine Stunde nachdem Sie die Lammkeule in den Ofen gestellt haben, die Kartoffelgratin-Schalen dazustellen.
  3. Eine weitere Stunde später Kartoffelgratin und Lammkeule aus dem Ofen nehmen.

Sauce:

  1. Die Schläuche mit einem Messer einschneiden und die Sauce in einem Topf auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmen.
  2. Nach Belieben Bratenfond aus der Backofenform nehmen.

Guten Appetit!

Zubereitungsempfehlungen für unsere Gänsekeulen

Gänsekeulen ganz einfach!

Nur noch heiß machen und knusprig braten, in praktischer Aluschale für den Backofen.

Zubereitungsempfehlung:

  1. Den Backofen auf 220°C Heißluft vorheizen.
  2. Die Gänsekeulen werden aus der Verpackung genommen und in eine Schale (backofengeeignet) gelegt.
  3. Einen geeigneten Fond mit in die Schale geben und die Gänsekeulen mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Zum Schluss wird das Gericht in den vorgeheizten Backofen für ca. 25 Minuten geschoben.

Rotkohl und Sauce:

  1. Die Schläuche einschneiden und den Inhalt jeweils in einen Topf geben und heiß machen.
  2. Mit einem Schuss Rotwein und Orangensaft geben Sie der Sauce noch die besondere Note.
  3. Fügen Sie der Sauce noch den Bratensud aus der Aluschale hinzu, um den Gansgeschmack zu intensivieren.

Zubereitungsempfehlung für Truthahn

Truthahn ganz einfach!

Zubereitungsempfehlung:

  1. Den Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen.
  2. Der Truthahn wird aus der Verpackung genommen und in eine Schale (backofengeeignet) gelegt.
  3. Den Fond vom Truthahn mit in die Schale geben.
  4. Garzeit: ca. 1 Stunde und 45 Minuten bei 175 °C. Nehmen Sie den Truthahn aus dem Ofen, wenn dieser den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat.

Zubereitung von Rotkohl und Cranberrysauce:

  1. Die Schläuche öffnen, in einen Topf geben und erwärmen.
  2. Nach dem Garen des Geflügels den Bratensud aus dem Ofen zur Sauce hinzufügen, um den Geschmack zu intensivieren.

Schlesische Weißwurst und braune Bratwurst

Die Schlesische Weißwurst – auch Schlesische weiße Bratwurst genannt – fertigen wir jedes Jahr nach überlieferter Rezeptur von November bis Februar. Sie ist die traditionelle “Schlesische Festtagswurst” zu Heiligabend und Silvester.

Die schlesische Weißwurst besteht aus Schweinefleisch und Gewürzen, ist mit einer Zitronennote verfeinert und wird nach dem Kuttern in Schweinedärme gefüllt. Weil die Weißwurst nicht gepökelt wird, hat sie nach dem Abbrühen eine hell grau-weiße Farbe. Die Würste können langsam in Wasser gebrüht oder auch in Butter gebraten werden. Als typisches Weihnachtsessen werden diese dann zusammen mit Kartoffelbrei, Sauerkraut, zerlassener Butter oder einer Lebkuchensauce serviert.

Speziell in der Weihnachts- und Silvesterwoche fertigen wir zusätzlich noch die braune Bratwurst. Im Gegensatz zur Weißwurst handelt es sich dabei um ein Brühwürstchen im Saitling. Die Braune Bratwurst wird im Wasserbad erwärmt und im Gegensatz zur Weißen nicht gebraten.

Gruenkohl

Grünkohl Bruschetta – Grünkohl als Vorspeise

Zutaten für 6 Portionen:

  • 1 Schlauch (500 g) „Wurst-Basar” Grünkohl
  • 20 Scheiben Baguette
  • 2 Bregenwürste
  • 200 g Creme Fraiche
  • 1 EL Senf, mittelscharf
  • Öl
  • evtl. geriebenen Käse
  1. Die Bregenwürste in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem fertig gekochten Grünkohl in etwas Öl erhitzen.
  2. Creme Fraiche und Senf hinzugeben. Wer mag, kann noch etwas geriebenen Käse darüberstreuen.
  3. Die Masse auf die schräg geschnittenen Baguettescheiben auftragen und für 7 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen (Umluft) geben.

Grünkohl Cremesuppe mit Bregenwürstchencroutons

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Schlauch (500 g) „Wurst-Basar” Grünkohl
  • 200 ml Rinder- oder Kalbsbrühe
  • 250 ml Sahne
  • 100 ml geschlagene Sahne
  • 2 Bregenwürste
  • Salz und weißen Pfeffer
  1. Den Grünkohl mit Brühe und Sahne aufkochen und anschließend mit einem Stabmixer pürieren.
  2. Die Bregenwürste in feine Würfel schneiden und in einer heißen Bratpfanne mit etwas Sonnenblumenöl anrösten.
  3. Die Grünkohlsuppe nach Belieben mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken und in einer warmen Suppentasse oder Suppenteller anrichten.
  4. Etwas geschlagene Sahne und Bregenwürstchencroutons darüber geben und servieren.

Tipp: Statt der Bregenwurst können Sie diese Suppe auch mit Rauchlachs-Streifen verfeinern!

Grünkohl Blätterteigroulade mit Dijon Senfsauce

Zutaten für 2 Rouladen:

  • 1 Schlauch (500 g) „Wurst-Basar” Grünkohl
  • 2 Platten gefrorenen Blätterteig
  • 100 g Rotwurst
  • 1 Ei und 2 Eigelb
  • 50 g Paniermehl und Sesamkörner

Zutaten für die Dijon Senfsauce:

  • 900 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 100 g Dijon Senf
  • Salz, Pfeffer und Muskatnuss
  1. Die Rotwurst würfeln und mit dem Grünkohl, Paniermehl und Ei vermischen. Anschließend auf die Blätterteigplatten verteilen und wie eine Roulade rollen. Mit Eigelb einstreichen und mit Sesamkörnern bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
  2. Für die Dijon Senfsauce: Milch aufkochen lassen. Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl zugeben, dann die heiße Milch mit einem Quirl einrühren, Klümpchen vermeiden. Die Sauce kurz aufkochen, vom Herd nehmen und mit Dijon Senf, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Dazu schmecken Bregenwürstchen!

Grünkohl Cannelloni in einer Bechamelsauce mit Käse überbacken

Zutaten für 12 Grünkohl Cannelloni:

  • 1 Schlauch (500 g) „Wurst-Basar” Grünkohl
  • 12 Cannelloni
  • 2 Eier und etwas Butter
  • 50 g Paniermehl
  • 200 g geriebenen Emmentaler Käse

Für die Bechamelsauce:

  • 900 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • Salz und Muskatnuss
  1. Den Grünkohl mit Eiern und Paniermehl vermischen und mit einem kleinen Löffel in die Cannelloni füllen. Den Boden einer mit Butter gefetteten feuerfesten Form mit einer Schicht Bechamelsauce bedecken und die gefüllten Cannelloni nebeneinander anrichten. Die restliche Bechamelsauce darüber geben und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Bei 190°C im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.
  2. Für die Bechamelsauce: Milch aufkochen lassen. Butter in einem Topf zerlassen, Mehl zugeben, dann die heiße Milch mit einem Quirl kräftig einrühren, Klümpchen vermeiden. Sauce aufkochen lassen, vom Herd nehmen und mit Muskatnuss und Salz abschmecken.

Grünkohl Kartoffelauflauf mit Senf-Zwiebelkruste und saftigem Kasselerbraten

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Schlauch (500 g) „Wurst-Basar” Grünkohl
  • 250 g vorgekochte Kartoffeln, festkochend
  • 150 g Zwiebelstreifen
  • 50 g mittelscharfer Senf
  • 100 g geschlagene Sahne
  • 50 g Paniermehl
  • 2 Eier, etwas Butter, Salz und weißen Pfeffer

Zutaten für den Kasselerbraten:

  • 600 g Kasseler Nacken oder Kotelett ohne Knochen
  1. Die Auflaufform mit Butter ausstreichen. Grünkohl mit Eiern vermischen und in die Form geben. Kartoffeln in Scheiben schneiden und in den Grünkohl stecken. Zwiebelstreifen in etwas Öl glasig anschwitzen und mit Salz, Pfeffer, Senf, Sahne und Paniermehl mischen. Diese Masse über den Auflauf geben und bei 180°C ca. 15-20 Minuten backen.
  2. Kasseler: Backofen auf 170°C vorheizen. Auf das Backblech legen, etwas Weißwein dazugeben und ca. 35 Minuten garen. 5 Minuten ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden.

Grünkohl Tarte mit gebratenen Bregenwürstchenscheiben

Zutaten für 2 Tarte:

  • 1 Schlauch (500 g) „Wurst-Basar” Grünkohl
  • 3 Eier
  • 2 Platten gefrorenen Blätterteig
  • 2 Bregenwürste
  • etwas Butter
  1. Tarteformen mit Butter ausstreichen. Blätterteig ausrollen und die Formen damit auslegen, mit einer Gabel kleine Löcher stechen.
  2. Grünkohl mit Eiern vermischen und auf die Formen aufteilen. Bregenwürste in Scheiben schneiden und auf die Tartes legen. Bei 200°C ca. 8-10 Minuten backen.

Tipp: Sie können die Grünkohl Tarte auch mit Schafskäsewürfeln belegen!

Guten Appetit!

Wildgerichte

Rehbraten (Rezept für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 1 kg Rehbraten
  • 50 g Butterschmalz
  • 1 Karotte fein gewürfelt
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 250 ml Wildfond (Glas)
  • 250 g saure Sahne
  • 1 TL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 4 Birnen
  • 1-2 TL Zucker
  • ca. 125 ml Rotwein
  • Preiselbeeren

Vorbereitung:

Das Rehfleisch abspülen und abtupfen. Mit Salz und Pfeffer einreiben.

Zubereitung:

  1. Butterschmalz im Bräter erhitzen. Fleisch darin rundum kräftig anbraten.
  2. Karotte schälen, waschen und grob zerkleinern. Mit Lorbeerblättern und Wacholderbeeren zum Fleisch geben und mit Wildfond ablöschen.
  3. Abgedeckt im Backofen bei 130°C ca. 1-1,5 Std. schmoren (Tipp: Wenn das Fleisch von einer Gabel rutscht, ist es fertig!).
  4. Nach ca. 1 Stunde 2-3 EL Preiselbeeren zufügen, Mehl und Butter verkneten und kühlen.
  5. Birnen schälen, halbieren und entkernen. In wenig Zuckerwasser 8 Minuten dünsten.
  6. Braten warm stellen. Den Fond durchsieben, mit Rotwein aufkochen, Mehlkloß und saure Sahne einrühren und 4 Minuten köcheln lassen. Würzen.
  7. Birnen abtropfen lassen und mit ca. 4 EL Preiselbeeren füllen. Mit dem Rehbraten und der Sauce anrichten.

Beilagenempfehlung:

Beliebt: servierfähiger Wurst-Basar Apfel-Rotkohl und Servietten- oder Kartoffelknödel.


Hirschrollbraten (Rezept für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 800 g Hirschrollbraten
  • 1 große Gemüsezwiebel fein gewürfelt
  • 1 Karotte fein gewürfelt
  • 80 g Knollensellerie fein gewürfelt
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 250 ml trockener Rotwein
  • 1 EL Speiseöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 ml Wildfond (alt. Rinderbrühe)
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin

Vorbereitung:

Fleisch abtupfen. Alle Zutaten abmessen und bereitstellen. Den Hirschrollbraten mit Rotwein, Wacholderbeeren, Nelken und Lorbeerblättern 3-4 Stunden einlegen/beizen.

Zubereitung:

  1. Fleisch aus der Beize nehmen, salzen, pfeffern und im Bräter in Speiseöl von allen Seiten scharf anbraten, herausnehmen.
  2. Karotten, Sellerie und Zwiebeln im Bräter rösten. Mit Tomatenmark tomatisieren, mehrfach mit Beize ablöschen.
  3. Braten dazugeben, mit Wildfond auffüllen. Abgedeckt bei 150°C ca. 2–2 ½ Stunden schmoren.
  4. Braten herausnehmen, Fond durchsieben, aufkochen, ggf. einkochen, abbinden und würzen.

Beilagenempfehlung:

Mit Preiselbeeren gefüllte Williams-Christ-Birne und Wurst-Basar Rotkohl. Alternativ Rosenkohl mit Speck/Zwiebeln, Wurzelgemüse, Wirsingkohl und Servietten- oder Kartoffelknödel.


Hirschkeulenbraten (Rezept für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 800 g Hirschkalbsbraten
  • 1 große Gemüsezwiebel fein gewürfelt
  • 1 Karotte fein gewürfelt
  • 80 g Knollensellerie fein gewürfelt
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 250 ml trockener Rotwein
  • 50 ml Rotweinessig
  • 1 EL Speiseöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 ml Wildfond (alt. Rinderbrühe)
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin

Vorbereitung:

Fleisch abtupfen, alle Zutaten bereitstellen. Den Hirschkalbsbraten 3-4 Stunden mit Rotwein, Rotweinessig, Wacholderbeeren, Nelken und Lorbeerblättern einlegen/beizen.

Zubereitung:

  1. Fleisch aus Beize nehmen, würzen, in Bräter scharf anbraten, herausnehmen.
  2. Karotten, Sellerie, Zwiebeln rösten, Tomatenmark dazugeben, mit Beize ablöschen.
  3. Braten dazugeben, mit Wildfond auffüllen. Abgedeckt bei 130°C ca. 1–1 ½ Stunden schmoren.
  4. Fleisch herausnehmen, Fond durchsieben, aufkochen, einkochen, abbinden, würzen.

Beilagenempfehlung:

Mit Preiselbeeren gefüllte Williams-Christ-Birne, Wurst-Basar Rotkohl. Alternativ Rosenkohl, Wurzelgemüse, Wirsingkohl, Servietten- oder Kartoffelknödel.


Wildschweinbraten (Rezept für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 800 g Wildschweinbraten
  • 1 große Gemüsezwiebel fein gewürfelt
  • 1 Karotte fein gewürfelt
  • 80 g Knollensellerie fein gewürfelt
  • 1 Dose Pilze (Schwammerl)
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 300 ml trockener Rotwein
  • 60 ml Rotweinessig
  • 2 EL Speiseöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Preiselbeeren
  • 400 ml Wildfond (alt. Rinderbrühe)
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Liebstöckel

Vorbereitung:

Fleisch abtupfen, Zutaten bereitstellen. 5–6 Stunden mit Rotwein, Rotweinessig, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern und Liebstöckel einlegen/beizen.

Zubereitung:

  1. Fleisch aus Beize nehmen, würzen, in Bräter scharf anbraten, herausnehmen.
  2. Karotten, Sellerie, Zwiebeln rösten, mit Tomatenmark bestreichen, mit Beize ablöschen.
  3. Braten dazugeben, mit Wildfond auffüllen. Abgedeckt bei 130°C ca. 1–1 ½ Stunden schmoren.
  4. Fleisch herausnehmen, Fond durchsieben, aufkochen, einkochen. Preiselbeeren und Pilze dazugeben, erneut aufkochen. Optional mit Soßenbinder abbinden und abschmecken.

Beilagenempfehlung:

Bratapfel mit Marzipan/Rosinen, Wurst-Basar Rotkohl. Alternativ Rosenkohl, Wurzelgemüse, Wirsingkohl, Servietten- oder Kartoffelknödel.


Wildgulasch (Rezept für 2-3 Personen)

Zutaten:

  • 500 g Wildgulasch
  • 250 ml trockener Rotwein
  • 1 große Gemüsezwiebel fein gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Speiseöl
  • 400 ml Wildfond (alt. Rinderbrühe)
  • 100 g Champignons
  • Salz, Pfeffer, Thymian
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • ½ TL Paprikapulver
  • 3 EL Creme Fraiche

Vorbereitung:

Fleisch abtupfen, Zutaten abmessen und bereitstellen.

Zubereitung:

  1. Wildgulasch würzen, in Bräter scharf anbraten.
  2. Zwiebelwürfel zugeben, mitbräunen. Tomatenmark hinzufügen, weiterrösten.
  3. Zwischendurch mehrfach mit Rotwein ablöschen.
  4. Champignons und Wildfond dazugeben, mit Gewürzen versehen. Abgedeckt ca. 45 Minuten köcheln (bis Fleisch weich), ggf. mit Soßenbinder abbinden.
  5. Mit Gewürzen abschmecken, Creme Fraiche unterrühren.

Beilagenempfehlung:

Wurst-Basar Rotkohl, Rosenkohl mit Speck/Zwiebeln, Kartoffelklöße, Spätzle.

Guten Appetit!